Helmut Walz

Automobil- und Kartsport ab 1964

Helmut Walz kann zu Recht als „Allround-Motorsportler“ mit großen Erfolgen im Automobil- und Kartsport bezeichnet werden. Das Besondere: Der Metzgermeister aus Hungen begann seine Karriere auf einem Opel-A-Kadett (48 PS), wechselte dann in den Kart-Rennsport und startete Ende der 1970er Jahre sein Comeback wieder auf Opel Kadett GT/E

1964 erster Start bei der Avus-Rallye mit einem A-Kadett (48 PS)

1966 Start bei Berg- und Rundstreckenrennen im Team von Walter Lehmann beim Krähberg-Rennen und in Mainz-Finthen, anschließend auch bei der Hugenotten-Fahrt (Rallye)

1969 Kart-Rennsport mit dem ersten Sieg in Wittgenborn, danach 4 x Landesmeister in der 100-ccm-Kategorie für den neu gegründeten KC Burkhardsfelden. Der Club war die „Konkurrenz“ zum KV Oppenrod. Deshalb durfte Walz auch in Oppenrod nicht trainieren, gewann aber zur Freude der Burkhardsfeldener Fans auch die Heimrennen. Mitte der 1970er Jahre übernahm Helmut Walz mit seiner damaligen Frau Ingrid in Hungen als Wirt das „Deutsche Haus“ und ging als Hobby lieber an der „Drei Teiche“ zum Angeln.

1978 legte sich Helmut Walz einen Opel Kadett GT/E zu, starte mit Copilot Manfred Möll im Lahnpokal (Orientierungsfahren mit kurzen Wertungsprüfungen). Das Team gewann nach 10 Läufen unter insgesamt 528 Bewerbern den Lahnpokal 1978!

1979 folgten Einsätze mit Günter Bender („Backes“) bei nationalen und internationalen Rallyes. Anschließend kümmerte sich Helmut Walz ab 1981 um die Kart-Rennsportkarriere seines Sohnes Thorsten, der es bis in die Formel-3 schaffte.

„Und sie düsen, düsen im Sauseschritt – den Berg hinauf… “– Helmut Walz im 48 PS starken Opel Kadett A beim Krähberg-Rennen 1966.


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